Drei Meldungen, eine Zusammenfassung!

Österreich zählt im europäischen Vergleich zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation. Agenda Austria, am 25. Mai 2026  Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im August erneut gestiegen – und die Entwicklung trifft Frauen … [weiterlesen]

Einkommensparadoxa

Das Mindestlohnziel des ÖGB wurde beim letzten ÖGB-Bundeskongress auf 2.000 Euro brutto, 14-mal im Jahr, festgelegt. Ende 2025 hatten fast drei Viertel aller Kollektivverträge das aktuelle Mindestlohnziel des ÖGB erreicht, berichtet der A&W-Blog der AK Wien am 11. Juni 2026. Paradoxon Nummer Eins: Die gewünschten 2.000 Euro brutto im Monat führen zu einem Nettojahresverdienst von … [weiterlesen]

Verdrehte Begrifflichkeit

Im Sommer(nach)gespräch von SPÖ-Chef Andreas Babler äußerte Christoph Badelt die Meinung, dass viele Menschen das Regelpensionsalter erreichen und oft noch pumperlgesund sind, um gerne weiterarbeiten würden und sollten. Er schlägt vor, ihnen dies mit einer Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters zu ermöglichen, während gleichzeitig ein sozialer Ausgleich für diejenigen bereitgestellt werden sollte, die es bis dahin … [weiterlesen]

Von der Dürrehilfe zum Pensionsraub?

Die Dürrehilfe für Österreichs Bäuerinnen und Bauern ist beschlossen. Eine der Maßnahmen beinhaltet das vorübergehende Aussetzen der Beiträge zur bäuerlichen Sozialversicherung für zwei Monate, was einen Betrag von 140 Millionen Euro ausmacht. Nicht gerade klug, da sie alle Landwirt:innen unterstützt – unabhängig davon, ob sie direkt von der Dürre betroffen sind oder nicht. Allerdings ist … [weiterlesen]

„45 Jahre sind genug“ und nicht „45 Jahre sind Pflicht“

Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB), der ÖGB und der Zentralverband der Pensionist:innen Österreichs (ZVPÖ) setzen sich unabhängig vom Lebensalter für ein abschlagsfreies Pensionsantrittsalter nach 45 Versicherungsjahren ein. Denn es ist ungerecht, dass Menschen trotz voller Versicherungsjahre weiterarbeiten oder bei vorzeitiger Pensionierung Abschläge von bis zu 12,6 Prozent in Kauf nehmen müssen. Die ÖVP hat ebenfalls ein … [weiterlesen]

Die wundersame Vermehrung

Bei den Gemeinden die Schuldenlast, bei den Reichen z.B. den Swarovski das Vermögen! Die Tiroler Gemeinden haben sich bis 2025 um 65 Millionen Euro auf insgesamt 1,306 Milliarden Euro verschuldet. Zusätzlich kommen Verbindlichkeiten von 235,5 Millionen Euro für die Gemeindeverbände hinzu. Insgesamt beläuft sich der Schuldenberg der Tiroler Gemeinden somit auf 1,542 Milliarden Euro, für … [weiterlesen]