Metallindustrie: KV-Abschluss mit Haken

Der Mindestlohn in der Metalltechnischen Industrie, der sogenannte Kollektivvertragslohn, um die eigentlich primär verhandelt wird, steigt um 8,5 Prozent. Die rollierende Inflationsrate lag bei 9,6 Prozent, also ein nicht gerade berauschendes Ergebnis. Ein Urteil, das ungewollt ist.  Es hat Tradition, dass Lohnabschlüsse positiv, erfolgreich und hervorragend präsentiert werden und die Medien spielen mit und berichten … [weiterlesen]

Benko finanziell potent – Signa dafür insolvent

Parole gegen den Gründer der Signa Holding, Rene Benko, an einer Baustelle in der Theatinerstrasse München, April 2023

Benkos Signa meldet Insolvenz an. Laut heimischer Banken hat Signa bei ihnen Kredite in der Höhe von 2,2 Milliarden Euro laufen. Die Gesamtverbindlichkeiten liegen bei fünf Milliarden Euro. Eine der größte Kreditgeberinnen in Österreich ist die ÖVP-freundliche Raiffeisen-Bank-Gruppe (im Konkreten die Raiffeisenbank International und die Raika-Landesbanken Niederösterreich-Wien und Oberösterreich) sowie die Bank Austria. Benko ist … [weiterlesen]

Linke Alternative: In Salzburg, in Vorarlberg und in Tirol

In Salzburg und Vorarlberg findet vom 26.1. bis 8.2.2024 und in Tirol vom 29.1. bis 8.2.2024 die AK-Wahl statt. Mit den drei Spitzenkandidat:innen, der Sozialpädagogin und Betriebsrätin Edith Hanel (S), dem Metallarbeiter und Betriebsrat Andreas Spechtenhauser (V) und der Ergotherapeutin Evi Kofler (T), hat sich Josef Stingl für “Die Arbeit” über Motivation, Programm und Ziele … [weiterlesen]

SWÖ-KV-Abschluss verlangt Urabstimmung

Der Gesundheits-Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreichs steht: Die Löhne und Gehälter sowie die Zulagen und Zuschläge werden um 9,2 Prozent erhöht. Dem Sprecher der Gewerkschaftlichen Linken Daniel Spiegl bringt der KV-Abschluss ein lachendes Auge und viele Sorgenfalten: Positiv sei, dass für alle der Branche endlich die 2.000er Marke überschritten wurde und es im Rahmenrecht zu einigen … [weiterlesen]

Kristofferens Gewaltausbruch muss Konsequenzen haben

Leserbrief in der TT, am 21.11.2024 In der Sonntagsnummer waren Femizide und der Gurgler Weltcup-Slalom mit der Klima-Aktion und Hendrik Kristoffens Auszucker Thema. Egal ob man ein Pro oder ein Contra zu den Klimaprotesten einnimmt, ebenso egal wenn man sich darüber ärgert dass ein junger Landmann in der Konzentration gestört wurde, Gewalt ist keine Lösung … [weiterlesen]

Werde weiter Alternative Liste (ALi) unterstützen

2018 hat sich die KPÖ entschlossen, gemeinsam mit Mesut Onay, mit Migrant:innenorganisationen, mit den Tiroler Pirat:innen und diversen Menschen aus der Zivilgesellschaft unter der gemeinsamen Listenbezeichnung “Alternative Liste” (ALi) eine Kandidatur bei den Innsbrucker Gemeinderatswahl zu wagen. Für die nächste GR-Wahl hat sich die KPÖ mehrheitlich für eine eigene Kandidatur entschlossen. Selbstverständlich respektiere ich den … [weiterlesen]

Keine Toleranz bei Gewalt

Gestern zeigte Schirennläufer Hendrik Kristoffersen öffentlich seine Gewaltbereitschaft gegen die Klimaaktivist:innen. Das verlangt eine spürbare Bestrafung. Auch später bei einem Interview kam keine Entschuldigung für seinen Ausraster. Er legte sogar noch nach und beschimpfte die Aktivist:innen als verdammte Idioten und drohte, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, hätte er einen von ihnen geschlagen. Diese uneinsichtige … [weiterlesen]

Niemals vergessen! Das gilt fürs Gestern und fürs Heute!

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es zu einer fürchterlichen Hetzjagd auf die jüdische Bevölkerung. In Innsbruck war das Pogrom besonders brutal. In der relativ keinen Stadt gab es vier Tote, zahlreiche Verletzte, etliche Verhaftungen und den Suizid zweier Jüdinnen. Ebenso wurden die Synagoge sowie jüdische Wohnungs- und Firmeneinrichtungen zerstört.  … [weiterlesen]

Gewerkschaftliche Linke reicht Wahlvorschlag für AK-Wahl ein 

Evi Kofler: “Die Zeit ist reif, für den Einzug in die AK-Vollversammlung” Heute, am 30.10.2023, hat die Gewerkschaftliche Linke (GL) ihre Kandidatur zur AK-Wahl 2024 erfolgreich eingereicht. Die Erwartungen sind groß. “Vor fünf Jahren haben wir mit knapp einhundert Stimmen das Mandat verpasst. Wir haben über die letzten Jahre einen breiteren Zusammenschluss aufgebaut, die Kräfte … [weiterlesen]