WIFO-Expertin gegen Kurzstreckenflüge Wien/Innsbruck

Kurzstreckenflüge sind aus ökologischer Sicht unsinnig, so das nicht gerade als links bekannt stehende Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO. In der Debatte über die Fortsetzung der AUA-Flugverbindungen zwischen Wien-Innsbruck-Wien äußerte sich Daniela Kletzan-Slamanig, Ökonomin beim WIFO: “Angesichts der Tatsache, dass unsere CO2-Emissionen weiter steigen, wir Klimaziele einhalten müssen und bei Nichteinhaltung erhebliche budgetäre Konsequenzen drohen, sind Subventionen für … [weiterlesen]

Heimfinanzierung: Auch noch um den 13. und 14. erleichtert werden?

Die Finanzierung von Seniorenwohnheimen stellt viele Gemeinden und Gemeindeverbände vor stark steigende finanzielle Herausforderungen. Die stationäre Pflege obliegt zwar den Ländern,aber die höheren Instanz – einschließlich des Bundes – zeigen sich nicht bereit, mehr Mittel bereitzustellen, da angeblich sparen angesagt sei. Bereits jetzt fließt ein Großteil der Pensionen und das Pflegegeld vollständig in die Heimfinanzierung. … [weiterlesen]

Armut in Tirol: Zahlen, Fakten und Antworten

Der aktuelle Tiroler Armutsbericht  „Einkommen, Armut und soziale Eingliederung in Tirol“ liefert wenig Hoffnung. Obwohl die Zahl der armutsgefährdeten Menschen in Tirol zwischen 2023 und 2025 von 102.000 auf 92.540 leicht sank, bleibt der Großteil der Betroffenen (etwa 68.400 Personen) dauerhaft armutsgefährdet. Laut Bericht müssen in Tirol lebende 92.540 Personen oder 12,1 Prozent der Bevölkerung … [weiterlesen]

Ungarn: Zahl der Keine-der-Parteien- und Nichtwähler:innen steigt

Die neuesten Umfragedaten für Ungarn sind jetzt verfügbar. Peter Magyars Tisza hat im Vergleich zum Wahlergebnis der Parlamentswahl im April dieses Jahres einen leichten Rückgang der Stimmenanteile zu verzeichnen. Die Fidesz/KDNP von Orbán verliert sogar noch einmal mehr als ein Drittel an Stimmen zu seinem ohnehin schon schwachen Wahlergebnisses. Bei den Parteien links der Mitte … [weiterlesen]

Drei Meldungen, eine Zusammenfassung!

Österreich zählt im europäischen Vergleich zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation. Agenda Austria, am 25. Mai 2026  Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im August erneut gestiegen – und die Entwicklung trifft Frauen … [weiterlesen]

Einkommensparadoxa

Das Mindestlohnziel des ÖGB wurde beim letzten ÖGB-Bundeskongress auf 2.000 Euro brutto, 14-mal im Jahr, festgelegt. Ende 2025 hatten fast drei Viertel aller Kollektivverträge das aktuelle Mindestlohnziel des ÖGB erreicht, berichtet der A&W-Blog der AK Wien am 11. Juni 2026. Paradoxon Nummer Eins: Die gewünschten 2.000 Euro brutto im Monat führen zu einem Nettojahresverdienst von … [weiterlesen]