Ungarn: Lehrerinnen und Lehrer streiken

Seit Mittwoch befinden sich Ungarns Lehrer*‘innen im Streik. Sie wollen mehr Lohn und eine Verringerung ihrer Belastung. Der Arbeitskampf bedeutet, dass sie keinen oder nur einen Teil des Unterrichts abhalten. Im Facebook-Aufruf heißt es: „Der Streik wird organisiert, weil die Regierung nicht länger zögern darf, auf die Vernachlässigung der öffentlichen Bildung zu reagieren. Wir bitten alle … [weiterlesen]

Arbeitszeitverkürzung: Jubel angebracht?

Seit 1. Jänner gilt in der Sozialwirtschaft Österreich, Caritas, Diakonie, den Mobilen Dienste und dem SOS-Kinderdorf die 37-Stunden-Woche. „Ein Erfolg, dem ein massiver Arbeitskampf inklusive Streikmaßnahmen vorangegangen ist“, jubeln die überwiegend sozialdemokratischen Gewerkschaftsspitzen von GPA und vida. Unbestritten die Arbeitszeitverkürzung ist ein positiver Schritt in die richtige Richtung. Nur, der Arbeitskampf war auf eine 35-Wochen-Stunde. … [weiterlesen]

Vorsicht Teilzeitfalle!

Am 8. März ist Frauentag. Unglaublich, aber wahr: Seit Jahrzehnten stehen die Forderungen nach Gleichstellung und einer gerechten Verteilung der Familien- und Kinderarbeit auf der Tagesordnung – eine Verbesserung der Lebenssituation findet aber nicht statt. Nach wie vor werden beispielsweise Haushalt und Kindererziehung zum Großteil auf die Frauen abgewälzt. Die Geburt eines Kindes bedeutet einen … [weiterlesen]

ÖVP verlegt Parteitag in Justizanstalt

Der designierte ÖVP-Chef hat Probleme. Er will sich im Mai ganz offiziell zum türkis-schwarzen Häuptling küren lassen, aber ein Teil der ehemaligen ÖVPler*innen pflegt „einen etwas schlampigen Umgang“ mit Recht und Ordnung. Daher befürchtet er, dass etliche der ÖVP-Delegierten es der ehemaligen Familienministerin gleichtun und ihren Wohnsitz in eine Zelle einer Justizanstalt verlegen. Daher gestaltete … [weiterlesen]

Ungarns Lehrer*innen: Streik ist ein Grundrecht

Trotz „großzügiger Wahlgeschenke“ kommt Viktor Orbáns Wahlkampflokomotive ins Stottern. Die Lehrer*innen machen ihm den Wahlkampf schwer. Sie wurden zwar mit Jahresbeginn mit einer zehnprozentigen Gehaltserhöhung geködert, zeigen sich aber trotzdem unzufrieden: Denn selbst mit dem erhöhten Einkommen haben Lehrer*innen mit einer drei- bis fünfjährigen Berufserfahrung nur ein Grundgehalt in der Höhe des Mindestlohnes für Facharbeiter*innen … [weiterlesen]