“Normale” Arbeitszeit

Laut Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer Oberösterreich wollen immer mehr eine verkürzte Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und das nicht nur für die Jugend, sondern für alle Altersgruppen. Aktuell wollen 28 Prozent aller Beschäftigten  weniger Arbeitsstunden leisten, unter den Vollzeitkräften sind es sogar 32 Prozent. Gleichzeitig möchte fast ein Drittel der Teilzeitbeschäftigten die wöchentliche Arbeitszeit etwas erhöhen. … [weiterlesen]

Equal-Pension-Day: Pensionslücke schließen

Etwas mehr als ein halbes Jahr ist vorüber, bereits auf den 4. August fällt der Equal-Pension-Day. Es ist jener Tag, an dem die Männer im Schnitt bereits jene Pensionsleistung erreicht haben, die bei den Frauen erst zum Jahresende ankommen wird. Um die klaffende Lücke zu schließen, verlangt der Präsident des sozialdemokratischen Pensionist:innenverbandes Dr. Peter Kostelka … [weiterlesen]

Hitzefrei gefordert!

Wir schwitzen seit Tagen, Temperaturen jenseits der 30 Grad und unerträgliche Schwüle machen uns zu schaffen. Verständlich, denn die extreme Hitze belastet den Körper und setzt die Leistungsfähigkeit herab. “Große Anstrengungen sollten vermieden werden“, raten die Expert:innen. Kein Problem, wenn man sich im Ruhestand, im Urlaub oder in der Freizeit befindet – aber was tun, … [weiterlesen]

Arbeitszeitverkürzung: Babler die Hoffnung?

Arbeitszeitverkürzung ist wieder in. Eine solche, konkret mit 32-Wochenstunden bei vollem Lohn- und Personalausgleich, war Andi Bablers Kernforderung bei seinem Doskozil-Duell um den SPÖ-Vorsitz. Es sei die „Uridee“ der Sozialdemokratie, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, und es brauche ein Recht auf mehr Freizeit und Regeneration, trommelte tagein und tagaus bei seiner engagierten Österreich-Wahlkampftour. Sein … [weiterlesen]

Burgenland ein Blumenland: Leider ein Witz!

Die burgenländischen Behörden lassen von der Bevölkerung aufgestellte Blumenkästen und Pflanzen von den Straßen entfernen. Bei den Burgenländer:innen sorgt das für Kopfschütteln. Zurecht. Ein Kommentar übernommen von Unserer Zeitung Es gibt kaum eine Gemeinde, die sich nicht darüber freut, wenn ihre Gemeindebürger:innen fürs Ortsbild ehrenamtlich aktiv werden. Die fleißigen Hände sorgen in Eigenregie für Pflanzkästen, … [weiterlesen]

4 + 1 = 0

Am 14. Juli abends sperrte die Gewerkschaftliche Linke stundenlang die Straße vor der ÖVP-Zentrale in Innsbruck. Begründet wurde der Protest mit dem Nullergebnis nach den beiden Innsbrucker Notstands-Gemeinderatsbeschlüssen im Juli 2019 der Klimanotstand und im Juli 2022 der Wohnungsnotstand. Kurz gesagt lautet die Rechnung: 4 + 1 = 0! Es ist amtlich: Innsbruck befindet sich … [weiterlesen]

Behindertenrechtskonvention: Österreich hinkt der Umsetzung nach

Österreich wird vom Fachausschuss der Vereinten Nationen (UN) für die Rechte von Menschen mit Behinderungen neuerlich auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) überprüft. Dem UN-Fachausschuss liegt ein österreichischer Staatenbericht über dessen Umsetzung vor. Seit dem 12. Juli 2023 gibt es dazu auch eine Gegendarstellung der Zivilgesellschaft. Die vom Österreichischen Behindertenrat verfassten Antworten zeigen auf vielen Ebenen Stillstand, … [weiterlesen]

Innsbrucker Hürdenlauf

Eine Vier-Prozent-Hürde soll die Zersplitterung des Gemeinderats in der Tiroler Landeshauptstadt verhindern, in Wahrheit kommt diese  allerdings von Streitigkeiten und Spaltungen in den Parteien Ein Blick hinter die Kulissen für Unsere Zeitung Bei der letzten Innsbrucker Gemeinderatssitzung wurde das Verlangen nach einer Vier-Prozent-Hürde bei den Gemeinderatswahlen beschlossen. Begründet wird dies als Mittel gegen die Zersplitterung … [weiterlesen]

Unglaubliche Zustände,…

…beim Wahlprozedere am SPÖ-Parteitag.  Am Samstag wurden 603 Delegierte zur Wahl gerufen und der Schilf-Sheriff zum knappen Sieger gekürt. Der Haken dabei: Beim veröffentlichten Wahlergebnis fehlt eine Stimme. Nach verdienter Sonntagsruhe dann die Fehlersuche – komischerweise von der Wahlleiterin im Alleingang. Offensichtlich ohne ihre Kommissionsmitglieder sichtet sie die auf einem Gang – laut ZiB2 – … [weiterlesen]

Frauenpension, ein hartes Pflaster

Die durchschnittlichen Alterspensionen von Frauen liegen mit 1.192 Euro deutlich unter denen der Männer mit 1.917 Euro. Das liegt an den geringeren Frauenerwerbseinkommen mit geringeren Stundenlöhnen, weniger Führungspositionen und vermehrter Teilzeitbeschäftigung. Denn trotz Gleichbehandlungsgesetz und Papa-Karenz liegt Familien- und Sorgearbeit meist noch bei den Frauen. Die tatsächliche existenzielle Frauen-im-Alter-Grundlage ist ein noch härteres Pflaster. Liegt … [weiterlesen]