AK-Studie zeigt auf

Die Pensionen der Frauen liegen durchschnittlich 40 Prozent unter jenen der Männer – eine Folge der ungerecht verteilen Erwerbs- und Care-Arbeit bei Elternkarenz, Arbeitszeit und Entlohnung. Zur Beseitigung der strukturellen Frauenbenachteiligung ist ein gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit und Neuverteilung der Erwerbs- und der Care-Arbeit, unter anderem mit Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich notwendig.  … [weiterlesen]

Sozial, aber nicht blöd! 

Rund um die Herbstlohnrunde, insbesondere zu den KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft Österreichs (SWÖ), hat „Die Arbeit” Irene Mötzl (Betriebsrätin beim Wohnservice Wien) und Daniel Spiegl (Stv. BRV bei den Sozialen Diensten der Kapuziner (slw) und erweitertes GLB- Bundesvorstandsmitglied) interviewt. Grundtenor: Es braucht deutlich höhere Gehälter und eine spürbare Arbeitszeitverkürzung, aber auch Mitbestimmung beim Ergebnis.  Wie … [weiterlesen]

Ang´schmiert sama!

Die GPA, die Gewinnerin im Reigen der schlechtesten KV-Abschlüsse Nach den Gehaltsabschluss im Öffentlichen Dienst konnte man annehmen, dass GÖD und younion das Rennen um den schlechtesten Lohnabschluss gewonnen haben. Aber die GPA setzte bei den Handelsangestellten noch einen drauf. Dieser KV brachte einen Abschluss mit einem halben Prozent unter der rollierenden Inflation.   Selbst nach diesem „miesem Weihnachtsgeschenk“ versuchte die GPA-Chefverhandlerin … [weiterlesen]

Länger arbeiten, weniger Pension?

Im Zuge der Koalitionsverhandlungen ist wieder einmal die Diskussion um das Pensionsantrittsalter aufgeflammt. Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter ist seit 2000 allerdings ohnehin gestiegen. Bei Männern von 58,5 auf 62,2 Jahre, bei Frauen stieg es von 56,8 auf 60,2 Jahre. Trotz bereits gestiegenem Pensionsantrittsalter wettern Wirtschafts- und Pensionsexpert:innen gegen angeblich längerfristig nicht finanzierbare Pensionen. Das, obwohl der … [weiterlesen]

Am 1. November ist Equal Pay Day

45 Jahre Gleichbehandlungsgesetz und immer noch kein Licht am Ende des Tunnels Seit 1979 gibt es in Österreich ein Gleichbehandlungsgesetz. Es besagt: „Am Arbeitsplatz müssen alle Menschen gleich behandelt werden. Egal, welches Geschlecht sie haben oder wie alt sie sind.” Fast ein halbes Jahrhundert später spukt nach wie vor der „Geist der Ungleichbehandlung” herum – … [weiterlesen]

„Equal Pay Day“ oder „Jährlich grüßt das Murmeltier“

In der Halloween-Nacht, ironischerweise zur Geisterstunde, ist es soweit, dass der Spuk der Ungleich-Entlohnung zum Equal Pay Day führt. Frauen müssen sich also 61 Tage mit einem Null-Euro-Entgelt gegenüber dem durchschnittlichen Männer-Einkommen begnügen. Und das, 45 Jahre nach der Beschlussfassung des Gleichbehandlungsgesetzes. In dem heißt es unter anderem, dass  alle Menschen gleich behandelt werden, egal, … [weiterlesen]

80 und kein bisschen leise!

Ein freudiger Anlass etwas in Anne Riegers Leben zu blättern: Geboren wurde die leidenschaftliche Gewerkschafterin in Gleiwitz im heutigen Polen. Politisch prägend waren für Anne die 1970er Jahre in (West-)Berlin, wo sie mit dem Marxismus und der Frauen-, der Gewerkschafts- und auch der Friedensbewegung in Berührung kam. Ideell und beruflich lagen die Lohnabhängigen immer am … [weiterlesen]