Schlechte Schmierenkomödie oder heiterer Politikschwank?

Nach der Wahl schmiedeten unter der Schirmherrschaft eines grünen Bürgermeisters vier Listen eine Koalition. Zusammen haben sie eine gute Zwei-Drittel-Mehrheit. Hurra, so gestählt lässt es sich leicht regieren. Die Opposition wird damit von Haus aus schon fast „Schach matt“ gesetzt.

Aber, es kommt ganz anders: Trotz satter Mehrheit wurden ihnen unter unterschiedlicher Mithilfe in nur zwei Jahren zwei Vizebürgermeisterinnen abgewählt. Nicht so schlimm, denn danach herrscht wieder Einigkeit und trotz des negativen Vertrauensvotums dürfen beide wieder ihre Verantwortlichkeiten übernehmen. Halt jeweils „nur mehr“ mit der Gage einer Stadträtin.

Im dritten Anlauf zu einem neuen Vizebürgermeister kommt es zur nächsten Überraschung. Als neuer Vize wird ein nicht zur Koalition gehörender blauer Mandatar gewählt. Dieser freut sich hämisch, wurde damit abermals die Koalition vorgeführt und persönlich beschert es ihm ein deutliche höheres Salär ohne irgendwelche Verantwortlichkeiten zu bekommen.

Wer sich solch „Schmarr´n einfallen lässt: Felix Mitterer als Fortsetzung der Piefke-Saga etwa, oder Tirols Paradekabarettist Markus Koschuh? Falsch, falsch und nochmals falsch, eine solche hanebüchene Geschichte kann nicht gar nicht erfunden werden. Sie ist Realität in Tirols Landeshauptstadt.

Arme Kabarettisten, Comedians, Satiriker, Schelme, Bajazzos etc., ihr werdet so auch ohne Corona arbeitslos.

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