32-Stunden-Woche, aber wie?

Während die Industriellenvereinigung mit Vorschlägen für eine 41-Stunden-Woche provoziert, fordert die SPÖ 32 Stunden – bei vollem Lohnausgleich. Daran kann es nicht scheitern, der Lohnausgleich wurde längst durch die Steigerung der Produktivität erarbeitet. Mehr noch: Ein zusätzlicher Produktivitätsausgleich wäre angebracht.

12. Mai: Tag der Pflege und Muttertag 

Die Gewerkschaftliche Linke kritisiert die Arbeitsbedingungen in der Pflege. Sie verweist darauf, dass 80% der Betreuung familiär, meist von Frauen, geleistet wird, was zu Mehrfachbelastungen und Altersarmut führt. Auch im professionellen Bereich herrschen Personalmangel und schlechte Arbeitsbedingungen, was oft zu Burnout führt. Die geforderten Verbesserungen umfassen faire Entlohnung, kürzere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn, eine Entlastungswoche und besser bezahlte, gut ausgebildete Kräfte.

Zeit aufzustehen!

Vor etwa einem halben Jahrhundert wurde die Wochenarbeitszeit von 45 auf 40 Stunden reduziert. Seitdem gab es außer einer stufenweisen Urlaubsverlängerung und vereinzelten Arbeitszeitkürzungen kaum signifikante Verbesserungen. Trotz Forderungen nach weiteren Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich blieb die Umsetzung aus. Jüngst wurde das Pensionsalter für Frauen erhöht, und die Industriellenvereinigung schlägt eine 41-Stunden-Woche vor.

Ei, Ei, Ei: Mach faules hat die Politik dabei!

Ostern ist eine Zeit des Eiersuchens, Einst waren die in der Fastenzeit gesammelten Eier auch zahlungsmittel. Dem gleich gelten sie heute metaphorisch als „faule Eier“ der Politik. Typische Beispiele sind das taktische Wählen, das letztendlich Rechtspopulisten stützt, und leere Versprechen bezüglich leistbarem Wohnraum.

In Salzburg KPÖ, in Innsbruck ALi!

Der Autor lobt die KPÖ-Erfolge in Salzburg, wird aber in Innsbruck die Alternative Liste Innsbruck (ALi) unterstützen. Er kritisiert den separatistischen KPÖ-Wahlantritt in Innsbruck und empfiehlt ALi u.a. wegen ihres kommunistischen Wohnungssprechers Roland Steixner, der sich über Parteigrenzen hinaus als Experte für Wohnungspolitik etabliert hat.