Sonntagsöffnung: Einmalige Ausnahme oder die Höhle der Löwen?

Ist mit der Öffnung der Geschäfte am 4. Adventsonntag die Tür zur generellen Sonntags-Ladenöffnung einen Spalt offen? Wirtschaftskammer, Handelsverband und Gewerkschaft der Privatangestellten (gpa) haben sich auf einen Sonder-Kollektivvertrag geeinigt. Danach dürfen heuer am 19. Dezember, dem 4. Adventsonntag jene Geschäfte, welche im Lockdown geschlossen waren, ihre Pforten öffnen. “Klar ist für uns, dass wir … [weiterlesen]

Von einem Sündenfall in die Höhle der Löwen

Wer kann noch erinnern? Bis 1987 war in Österreich am Samstagmittag Schluss mit Einkaufen. Jedoch im Dezember gleichen Jahres hob der Verfassungsgerichtshof – auf Betreiben der Trachtenhändlerin und Ladenschluss-Rebellin Gesine „Gexi“ Tostmann – Teile des Ladenschlussgesetzes auf. Im folgenden Ladenschlussversuch durften Geschäfte einen Nachmittag bis 17 Uhr offenhalten. Da von der Gewerkschaft kein namhafter Gegendruck … [weiterlesen]

Nachhaltiger Metaller-KV?

Anfangs verwirrend war, warum beim sogenannten Metaller*innen-Kollektivvertrag die IST- um 3,55 Prozent und die Mindestlöhne- und -gehälter nur um drei Prozent steigen. Das sei unlogisch und entspricht nicht der üblichen Praxis und ich verlangte bei Pro-Ge und GPA um Aufklärung. Von der FB-Redaktion der GPA kam folgende Antwort: „… die IST-Erhöhung bekommen ALLE KollegInnen, die … [weiterlesen]

Kein Grund zur Freude

Freudig wird berichtet, dass „die Arbeitslosigkeit wieder auf Vorkrisenniveau“ sei. ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher spricht dabei von einer „ungewöhnlichen Dynamik“ und auch das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) ist von den aktuellen Arbeitslosenzahlen positiv überrascht. Es prognostiziert, dass auch weiterhin die Entwicklung besser als erwartet laufen wird. Welch Jubelstimmung, nähern wir uns der Vollbeschäftigung? Mitnichten, konkret waren Ende Oktober … [weiterlesen]

Tirol: Ungleichentlohnung ein Trauerspiel

Heute ist in Tirol der Equal Pay Day. Das ist jener Tag im Kalenderjahr, ab dem Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen nicht entlohnt arbeiten müssen. Mehr als ein Fünftel beträgt dieser diskriminierende Lohnunterschied. Oder anders gesagt, 21,6 Prozent beträgt die Lücke zu gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Damit nimmt Tirol den drittletzten Platz … [weiterlesen]

Wirklich, ein Meilenstein?

„Ein Ticket täglich um einen Euro pro Bundesland, zwei Euro für zwei Länder und drei Euro für ganz Österreich“, das war die Ausgangsforderung für das sogenannte 1-2-3-Ticket. Stattdessen gibt es jetzt – zumindest österreichweit – das Klimaticket. Ein „Meilenstein für den öffentlichen Verkehr“, wie es die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler lobt? Beim österreichweitem Ticket kann … [weiterlesen]

Kürzen, streichen, sperren…

Sozialstaat, wer braucht den schon: Die derzeitige Regierung, oder zumindest der türkis-schwarze Teil davon, offensichtlich nicht. Warum auch Kohle an den Pöbel verbraten, faul wie der ist, will er ohnehin nur immer kürzer arbeiten und dafür immer mehr Geld. Oder noch schlimmer, ein Teil davon bekommt Geld für´s Nichtstun: Arbeitslos oder pensioniert machen sie es … [weiterlesen]

Knapp vorbei, … ist auch daneben

Aus dem ursprünglichen 1-2-3 Ticket-Wunsch wird Ende Oktober die „Klimaticket-now-Realität“. Zur Erinnerung, als ursprüngliches Ziel galt ein „General-Öffis-Ticket, dass für ein Bundesland täglich nur einen, für zwei Bundesländer zwei und für ganz Österreich um drei Euro kostet. Für dieses edle Ziel haben Österreichs Grüne vieles „erduldet“: einen narzisstischen Kurz, einen vergesslichen Blümel, einen unbarmherzigen Nehammer … [weiterlesen]

Sozialstaat: Abg´speckt wird!

Jetzt wird klar, wer nach schwarztürkisen Willen die Corona-Kosten tragen soll: Nämlich erstmal die Arbeitslosen und dann die der Leistungsgesellschaft auf der Tasche liegenden Pensionistinnen und Pensionisten. Auf gut ÖVPlerisch, dem faulen Pöbel an den Kragen! Als braver Pöbel-Bekämpfer profiliert sich gerade des oberst AMS Köpfchen. Er, der „liebe Johannes“ ist einem degriessiven Arbeitslosengeld natürlich … [weiterlesen]

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Mit der Corona-Pandemie und der daraus stark gestiegenen Arbeitslosigkeit ist die Höhe des Arbeitslosengeldes ins Visier des öffentlichen Interesses gerutscht. Für Kurz, Kocher, Wirtschaftsbund und OAAB ist es am unteren Ende noch weniger als bisher. Um ihr „sozialpolitisches Leuchtturmprojekt“ leichter durchsetzen zu können, setzten sie auf Diskreditieren, Diskreditieren und Diskreditieren. Denn während der Wirtschaft angeblich … [weiterlesen]