Tirol: Politik und Fußball…

Profi-Schiedsrichter Konrad Plautz hatte seine amateurhaften Wahlauftritt, Ex-LH Günther Platter seinen Alaba-Fauxpas. Jetzt hat auch Georg Dornauer ein „fußballerisches Fettnäpfchen“: Er kassierte Gratis-EM-Tickets, erinnert irgendwie an Anzengrubers Erlebnis-Card-Affaire. Kommt jetzt auch wegen verbotener Geschenksanahme oder Anfütterns Besuch vom Staatsanwalt? 

Vier, fünf oder sechs Arbeitstage?

AZV und 4-Tage-Woche werden immer öfter „erprobt“. Doch Vorsicht, Arbeitzeitverlängerung ist leider kein No-Go. In Griechenland kommt die 6-Tage-Woche. Noch mit Gehaltszuschlägen, aber wer weiß wann Troika zurückschlägt. Internationale Solidarität ist notwendig. Aber ÖGB- und EGB-Präsident Katzian ist leise.

Näher zu den Menschen

Erstmals seit 1959 gibt es wieder eine linke Vertretung in der Tiroler AK-Vollversammlung. Außerdem erreichte die KPÖ drei Mandate bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl und die Alternative Liste Innsbruck (ALi) konnte ihren Stimmenanteil verdoppeln und ist jetzt mit zwei Mandaten im Gemeinderat vertreten. „Die Arbeit” bat die neue GL-AK-Rätin und ALi-Gemeinderätin Evi Kofler zum Gespräch:

Ein gravierender Widerspruch

Die Diskussion über die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten spaltet das Handelswesen in Österreich. REWE Österreich-Chef Haraszti fordert eine Ausweitung auf 80 Wochenstunden ohne Sonntagsöffnung, während andere wie Richi Lugner verkaufsoffene Sonntage propagieren. Der Handelsverband nutzt Arbeitskräftemangel als Argument gegen Lohnsteigerungen, was auf Unzufriedenheit unter den Arbeitnehmern stößt.

Nix is fix, die Zweite

Zu Jahresbeginn 2023 kündigte ÖGB-Präsident Katzian Gespräche über einen Mindestlohn-Generalkollektivvertrag an, doch nach fast einem Jahr gibt es keine Fortschritte. Trotz Forderungen nach einem Mindestlohn von 2.300 Euro bleiben Verhandlungen aus. Die Gewerkschaft muss aktiv werden, um nicht untätig zu erscheinen.