Tirol: Ungleichentlohnung ein Trauerspiel

Heute ist in Tirol der Equal Pay Day. Das ist jener Tag im Kalenderjahr, ab dem Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen nicht entlohnt arbeiten müssen. Mehr als ein Fünftel beträgt dieser diskriminierende Lohnunterschied. Oder anders gesagt, 21,6 Prozent beträgt die Lücke zu gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Damit nimmt Tirol den drittletzten Platz … [weiterlesen]

Wirklich, ein Meilenstein?

„Ein Ticket täglich um einen Euro pro Bundesland, zwei Euro für zwei Länder und drei Euro für ganz Österreich“, das war die Ausgangsforderung für das sogenannte 1-2-3-Ticket. Stattdessen gibt es jetzt – zumindest österreichweit – das Klimaticket. Ein „Meilenstein für den öffentlichen Verkehr“, wie es die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler lobt? Beim österreichweitem Ticket kann … [weiterlesen]

Kürzen, streichen, sperren…

Sozialstaat, wer braucht den schon: Die derzeitige Regierung, oder zumindest der türkis-schwarze Teil davon, offensichtlich nicht. Warum auch Kohle an den Pöbel verbraten, faul wie der ist, will er ohnehin nur immer kürzer arbeiten und dafür immer mehr Geld. Oder noch schlimmer, ein Teil davon bekommt Geld für´s Nichtstun: Arbeitslos oder pensioniert machen sie es … [weiterlesen]

Knapp vorbei, … ist auch daneben

Aus dem ursprünglichen 1-2-3 Ticket-Wunsch wird Ende Oktober die „Klimaticket-now-Realität“. Zur Erinnerung, als ursprüngliches Ziel galt ein „General-Öffis-Ticket, dass für ein Bundesland täglich nur einen, für zwei Bundesländer zwei und für ganz Österreich um drei Euro kostet. Für dieses edle Ziel haben Österreichs Grüne vieles „erduldet“: einen narzisstischen Kurz, einen vergesslichen Blümel, einen unbarmherzigen Nehammer … [weiterlesen]

Sozialstaat: Abg´speckt wird!

Jetzt wird klar, wer nach schwarztürkisen Willen die Corona-Kosten tragen soll: Nämlich erstmal die Arbeitslosen und dann die der Leistungsgesellschaft auf der Tasche liegenden Pensionistinnen und Pensionisten. Auf gut ÖVPlerisch, dem faulen Pöbel an den Kragen! Als braver Pöbel-Bekämpfer profiliert sich gerade des oberst AMS Köpfchen. Er, der „liebe Johannes“ ist einem degriessiven Arbeitslosengeld natürlich … [weiterlesen]

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Mit der Corona-Pandemie und der daraus stark gestiegenen Arbeitslosigkeit ist die Höhe des Arbeitslosengeldes ins Visier des öffentlichen Interesses gerutscht. Für Kurz, Kocher, Wirtschaftsbund und OAAB ist es am unteren Ende noch weniger als bisher. Um ihr „sozialpolitisches Leuchtturmprojekt“ leichter durchsetzen zu können, setzten sie auf Diskreditieren, Diskreditieren und Diskreditieren. Denn während der Wirtschaft angeblich … [weiterlesen]

Volle-volle…

Halbe-halbe verlangen ÖGB und AK bei Väterkarenz und Teilzeitarbeit. Nicht, dass gesteigender Väterkarenz bedarfslos wäre oder höhere Frauenpensionen nicht dringend notwendig wären, aber dieser hlabherzige Vorschlag bringt wiederum nur Umverteilung innerhalb der Klasse: Durch eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich und durch höhere Mütterpensionen“ auf Kosten der Pension ihrer Lebenspartner. Und der Ausgleich durch den 250-Euro-Bonuszahlung aus … [weiterlesen]

Ungarn: Streikrecht mit Füßen getreten

Beim LGBT-feindlichen Gesetz zeigten sich auch etliche konservative EU-Politiker*innen liberal und protestierten berechtigt dagegen. Warum auch nicht, dem Kapitalismus schadete es ja nicht. Diesmal wird ein Streik – staatlich verordnet – verhindert und da wäre ein Protest jedoch ein Widerspruch gegen die „kapitalistische Ausbeuterfreiheit“. Einfach undenkbar, daher Schweigen im Walde! Viel lieber würden viele der … [weiterlesen]

Vier-Tage-Woche: JA, ABER…

Nur noch wenige aktiv in der Lohnsklaverei befindliche Arbeiter*innen und Angestellte haben eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung am eigenen Leib miterlebt. Denn fast 50 Jahre ist es her, dass die gesetzlich geregelte 40-Stunden-Woche zur Realität wurde. Was dann folgte war ein jahrzehntelanger K(r)ampf von ÖGB und der Gewerkschaften für eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Wenig erfolgreich, abgesehen … [weiterlesen]

Von Pannenminister Blümel und „vergessener“ Familienbeihilfe

Der Pannenminister Gernot Blümel ist wieder einmal aktiv. Nach vergessenen Nullen, Kommas, Laptops und versprochenen Sparbüchern vergisst er gerade auf zahlreiche Auszahlungen der Familienbeihilfe. „Bei dieser komme es bei den Finanzämtern zu langen Warte- und Bearbeitungszeiten und Familien warten teilweise bereits seit März auf die Zahlungen“, meldet dazu der ORF. NEOS-Familiensprecher Michael Bernhard fordert in … [weiterlesen]