Ein etwas anderer Herbst

Wegen der extremen Teuerung verlangt die Gewerkschaft vida vorgezogene KV-Lohnrunden und eine Lohnerhöhung von mindestens 500 Euro für alle . Bei den ÖBB-Lohnrunde wurde ersteres erreicht, bei der Lohnanpassung hakt es allerdings. Josef Stingl interviewt dazu den Vorsitzenden GLBvida Andreas Szinger (Servicebüro Salzburg HBF), seinem Stellvertreter Roland Schmid (Vorarlberger Zugbegleiter) und dem Betriebsrat Peter Gruber … [weiterlesen]

Ja, aber…

Ab 2023 gehört die kalte Progression der Vergangenheit an, zumindest teilweise. Zwei Drittel der schleichenden Steuererhöhung werden durch die automatische Anpassung der Steuerstufen und Absetzbeträge ausgeglichen. Über das dritte Drittel entscheidet die Regierung,  2023 sollen damit die kleineren Einkommen bevorzugt werden.  Ein Solidarausgleich, denn man etwas Positives abgewinnen kann. Warum kommt es aber nur zu … [weiterlesen]

Teuerungsprotest aller Gewerkschaften! Aller?

Im September rief der ÖGB mit dem Motto “Preise runter” in ganz Österreich zum Protest auf. Gemeinsam mit den Gewerkschaften mobilisierte er zeitgleich zu neun Demonstrationen in den neun Bundesländern. Weit über 30.000 Menschen demonstrierten in Folge bei teils unwirtlichem Wetter gegen explodierende Teuerung bei Wohnen, Energie, Nahrungsmittel. Bewarben und nahmen aber tatsächlich alle sieben … [weiterlesen]

4. ÖGB-Pensionist*innenforum

Das 4. ÖGB-Pensionist*innenforum brachte einen Führungswechsel, Monika Kemperle folgt auf Werner Thum. Inhaltlich wurde einstimmig der Leitantrag mit dem Titel „Ein gutes Leben für alle Generationen“ beschlossen. Bei den GLB-Diskussionsbeiträgen meinte Robert Hobek, dass es nicht um einen Generationenkonflikt zwischen Jung und Alt, sondern um einen Existenzkonflikt der aller Generationen geht. Anita Kainz urgierte das … [weiterlesen]

Todesstoß mit Konsequenz

Die Wiener Zeitung, ein Tagesprintmedium im hundertprozentigen Besitz der Republik Österreich erschien vor 320 Jahren als „Wienerisches Diarium“ das erste Mal. Damit ist sie nicht nur die älteste Tageszeitung, sondern gilt mit ihren „Firmenbuch-Pflichtveröffentlichungen“ auch als Amtsblatt des Bundes. Die Wiener Zeitung kann daher getrost als ältestes öffentlich-rechtliches Medium Österreichs bezeichnet werden. Heute, drei Jahrhunderte … [weiterlesen]

Schach Matt(le) als „glückliches Remis“ gefeiert

Schon vor der Wahl stand fest bei den Türkisschwarzen krachts kräftig im Gebälk. Alle Umfragen bescheinigten der Landeshauptmannpartei einen Verlust weit jenseits der 10 Prozent. Tatsächlich bewegte sich der Verlust gerade noch im einstelligen (-9,55) Prozentbereich. Die 34,71 Prozent bedeuten 14 (-3) Mandate und lassen keine Koalition ohne Mattle zu. Also gerade noch ein „Remis“.   … [weiterlesen]

Weiterer Tiefpunkt Orbáns

Nach Viktor Orbáns Feldzug gegen Migration, gegen Flüchtlinge und seiner Gleichsetzung von Homo- und Transsexualität mit Pädophilie sind jetzt abtreibend wollende Frauen ins Visier des rechtsnationalistischen Fidesz-Regierungschefs geraten sind. Ein Schwangerschaftsabbruch ist in der Regel eine ernsthafte und verantwortungsvoll getroffene Entscheidung. Dieses Frauenrecht auf selbstbestimmte Entscheidung wird jetzt auf Initiative der im Parlament sitzenden rechtsextremen … [weiterlesen]

Tirol: Schwarztürkise Doppelmoral

Laura Sachsehners „gastfreundlicher (Seiten)Hieb“ zum beschlossenen Klimabonus war ein Fehltritt mit Folgen. Vehement forderte sie ein, dass Asylwerber*innen davon ausgeschlossen werden und das Veto der Grünen wertete sie als Koalitionsbruch. Alles in allem bleibt ihr nur der Rücktritt Ein „politischer Genickbruch“, der für die Schwarztürkisen im (schein)heiligen Land Tirol unberechtigt ist. “Platters Landesgeschäftsführer” Martin Malaun … [weiterlesen]

Widerstand gegen Teuerung, knausrige Unternehmen und lasche Lohnabschlüsse

Stell dir vor, die unmittelbar wichtigen Dinge fürs Leben wie Mieten, Lebensmittel und Energie sind auf einen Schlag um ein Fünftel teurer als im Vorjahr? Was soll diese unvorstellbare und obszöne Schwarzmalerei werden jetzt viele Fragen. Die 9,3prozentige Teuerungsrate ist ohnehin mehr als schlimm genug. Vorsicht geboten! Der sogenannte Verbraucherpreisindex (VPI) errechnet sich aus einem … [weiterlesen]

Wir bleiben dabei

Das Volksbegehren „Arbeitslosengeld RAUF“ wurde von 86.217 Frauen und Männern unterstützt. Damit wurde das Quorum von 100.000 Unterstützer*innen nicht erreicht. Damit finden die Forderungen nach der Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf eine mindestens 70prozentige Nettoersatzrate und eine Entschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen nicht direkt den Weg ins Parlament. Thema sensibilisiert Der Politikwissenschaftler Emmerich Tálos zum Ergebnis: „Was wir … [weiterlesen]