Krankes Gesundheitssystem

Fehlendes Personal schafft Probleme: Jedes zehnte Tiroler Krankenbett kann aufgrund von Personalmangel nicht belegt werden. In der Innsbrucker Uni-Klinik ist die Personalsituation noch drastischer, jedes fünfte Bett ist gesperrt, Operationen werden laufend verschoben und die Tagesklinik wurde gänzlich geschlossen. „Gesperrte Betten, die in Tiroler Pflegeeinrichtungen seit einigen Jahren ein Standard-Krankenbild darstellen, entwickeln sich jetzt auch … [weiterlesen]

Frauenpensionsalter als Einstiegsdroge

Nächstes Jahr wird das Frauen-Pensionsanfallsalter erhöht. Der frühere Pensionsantritt galt als Ausgleich für die Mehrbelastung durch Beruf und Care-Arbeit. Der Verfassungsgerichtshof hat diese Regelung ausgehebelt: Mit einer langen Übergangszeit, um vorher die Ungleichbehandlung bei Arbeit und Familie zu beseitigen. Die Gleichbehandlung der Geschlechter ist ferner liefen, trotzdem wird das Frauen-Pensionsanfallsalter erhöht: Halbjährlich, ab dem Geburtsdatum … [weiterlesen]

So nicht, Herr Bonin!

Neoliberale wollen das Pensionsantrittsalter weiter erhöhen, weil die Lebenserwartung steigt. Keine gute Idee, da die Lebenserwartung in Gesundheit sinkt. Ab 2024 wird das gesetzliche Frauen-Pensionsanfallsalter in Halbjahresstufen ausgeweitet. Zur Erinnerung, das fünf Jahre reduzierte Pensionsalter galt als Ausgleich für die  Zweifach- und Dreifachbelastung für Beruf und Care-Arbeit. Allerdings wurde dieser Ausgleich Anfang der 90er Jahre … [weiterlesen]

GLB motiviert in AK-Wahlkampf, Georg Erkinger als Vorsitzender wiedergewählt

Bei der Bundeskonferenz des GLB wurden Bundesvorstand und erweiterter Bundesvorstand des GLB gewählt. Das Zusammenwachsen von GL und GLB spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der GLB-Leitungsstrukturen wieder: Josef Stingl wurde als stv. Bundesvorsitzener bestätigt und neu GL-Landessprecherin Evi Kofler als stv. Bundesvorsitzende gewählt. GL-Sprecher Daniel Spiegl verstärkt zukünftig den erweiterten Bundesvorstand. Zum Einstieg in … [weiterlesen]

Der Agenda Austrias Privilegienkeule

Für acht von zehn Österreicher:innen ist eine ausgeglichene Work-Life-Balance wichtig, im Durchschnitt plädieren sie für eine 32,7 Stunden-Woche, beziehungsweise eine 4.3 Tage-Woche. Dieses Umfrageergebnis und Bablers Ruf nach einer 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich beschert dem neoliberalen „Wirtschaftsforscher“ und Chef der Agenda Austria Franz Schellhorn Panikattacken. Er ortet eine „Bedrohung“ des Wohlstandsmodells Österreich, denn die Verkürzung … [weiterlesen]

Bei Fuß!

Der Innsbrucker Gemeinderat forderte eine Vier-Prozent-Hürde. Auf Gemeindeebene ein einzigartiges Wahlergebnis-Hindernis. Als Begründung der Sperrklausel musste die “Zerfledderung” mit der “einhergehenden Unregierbarkeit” des Innsbrucker Gemeinderats herhalten.  Bei der Gemeinderatswahl 2018 teilten sich die vierzig Mandate auf insgesamt zehn Listen – davon vier unter der ominösen Vier-Prozent-Hürde – auf. Allerdings nicht die kleinen Gemeinderatsfraktionen schufen Probleme, … [weiterlesen]