Almosen statt Rechtsanspruch?

Beitrag zu Verteilungsproblematik und Sozialstaat in der GLB-Zeitschrift Die Arbeit Nr. 2/2023. Österreich ist ein Sozialstaat. Nicht der Perfekteste, aber immerhin wurde jahrzehntelang versucht, durch Umverteilung möglichst allen die Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen zu gewährleisten. Dieses Handeln hat jahrzehntelang in Österreich auf die Erhaltung des sozialen Friedens abzielt.  Jetzt stehen die Zeichen auf … [weiterlesen]

AK Wien: Mandatswechsel beim GLB

Rabyia Aslan kann leider ihr Wiener GLB-AK-Mandat nicht weiter wahrnehmen. Sie ist eine sehr wichtige politisch fortschrittlich und internationalistisch denkende Person, die sie GLB-Zusammenarbeit mit der DIDF gestärkt hat. Josef Stingl hat für „Die Arbeit“ ihren Nachfolger, dem Solidarität-Personalvertreter Patrick Kaiser interviewt. Du hast vor kurzem ein GLB-AK-Ratsmandat übernommen. Welche Ziele – insbesondere auch schon … [weiterlesen]

Nicht jubeln, sondern schämen!

Trotz der niedrigen Arbeitslosigkeit steigt in Österreich die Zahl der Armutsgefährdeten. Da läuft etwas gehörig falsch. Ein Kommentar für Unsere Zeitung Österreich weist die höchste Erwerbsquote aller Zeiten auf. „Aktuell liegen die Erwerbsquoten bei Männern bei 83,3 Prozent und bei Frauen bei 71,6 Prozent. Wobei das vor allem auf die gestiegene Erwerbstätigkeit der Frauen zurückzuführen … [weiterlesen]

30 Wochenstunden sind normal

Die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung ist emotionsbeladen. Während die einen, die Unternehmensführungen, den Existenzuntergang herbeischwören, sind die anderen, die Gewerkschaftsführenden, endlich aus dem jahrzehntelangen Tiefschlaf erwacht. Die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung – auch bei vollem Lohn- und Personalausgleich – wird nicht mehr stiefmütterlich behandelt. Zur Erinnerung, die Gesundheits- und Pflegebeschäftigten gingen bei den Kollektivvertragsverhandlungen schon vor der … [weiterlesen]

Tirol: Armut steigt überdurchschnittlich

Wer an Armut denkt, denkt oft nur Pensionist*innen oder Arbeitslose, aber die Armutsschwelle reicht weit ins Beschäftigungsleben hinein. Die aktuellen EU-SILC-Daten für 2022 zeigen, dass in Österreich selbst bei Vollzeitbeschäftigten Armutgefährdung keinen Seltenheitswert hat. Sieben Prozent aller ganzjährig Vollzeitbeschäftigten arbeiten mit Einkommen an oder unter der Armutsschwelle. Bei den Teilzeitbeschäftigten liegt die Armutsquote bereits bei … [weiterlesen]

Frauenfeindlicher Eklat im Innsbrucker Gemeinderat

Gewalt an Frauen ist ein gesellschaftliches Problem – Nur wo beginnt die Gewalt: Beim ersten Zwang, bei harten Zugriff, bei der ersten Ohrfeige, bei der ersten Prügelorgie? Die Gewalt beginnt schon viel früher, bei verbalen Attacken, bei Beleidigungen, bei psychischen Druck und bei einer Bedrohung. Zwischen dem 25. November – dem internationalen Gedenktag für alle … [weiterlesen]